Das einst in Oldenburg und Ostfriesland gezogene Schwere Warmblut, hat nichts an Attraktivität
und Ausstrahlung früherer Zeiten verloren. Das Interieur hat sich kaum verändert, nur das
Exterieur konnte entsprechend des neuen Nutzungsspektrum über viele Jahre geformt und verbessert
werden.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurden sie in der Landwirtschaft auf mittelschweren Böden und im
Fuhrgewerbe eingesetzt. Die Armee nutzte schwere Warmblüter als Trosspferde und für die bespannte
Artillerie. Die Bestände dieser klassischen Kutschpferderasse gingen rapide mit der sinkenden
wirtschaftlichen Bedeutung des Pferdes zurück.